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# Daedalic Entertainment geht stürmischen Zeiten entgegen

Bildquelle: Daedalic EntertainmentAuch das Entwicklerstudio Daedalic Entertainment ergreift erste Sparmaßnahmen um sich für 2017 strategisch besser aufzustellen.

Zwölf Angestellten aus den Bereichen Produktion und Marketing wurde bereits gekündigt. Befristete Verträge sollen nicht weiter verlängert werden.

Allerdings stehen nicht nur Daedalic stürmische Zeiten bevor. Viele andere deutsche Spielefirmen mussten sich bereits von ihren Mitarbeitern trennen. So geriet auch das größte deutsche Entwicklerstudio Goodgames im August 2016 in die Schlagzeilen, als es bekannt gab sich von Mitarbeitern trennen zu wollen.

Ungewöhnlich harte Worte zur aktuellen und zukünftigen Markt- und Unternehmenslage findet auch Gründer und CEO von Daedalic Entertainment Carsten Fichtelmann.

„Egal auf welcher Plattform haben wir es heute global mit weitaus mehr Konkurrenz zu tun, wie noch vor einigen Jahren. Man muss konstatieren, dass Spiele unserer Art schwer an die Frau und den Mann zu bringen sind. Das war immer so, nur im Moment müssen wir neue Antworten darauf finden, wie es uns wieder besser gelingt Spiele zu entwickeln und zu vermarkten, die nicht nur von einem kleinen Kreis sehr positiv aufgenommen werden, sondern mehr Abverkaufspotential haben, als es zuletzt der Fall war. Bei alledem bläst auch uns ein eisiger Wind des Marktes ins Gesicht und wir arbeiten nicht wie möglicherweise noch in den Anfangsjahren des Unternehmens mit einem schlanken Kostenkorsett. Die Erlöse pro Titel sind zuletzt bei deutlich gestiegenen Kosten immer mehr zurückgegangen. Wenn wir zukunftsfähig bleiben wollen, müssen wir diese Entwicklung in unserer Struktur berücksichtigen.“

Seit 2014 gehört Daedalic zur Bastei-Lübbe-Gruppe und beschäftigt derzeit knapp 150 Mitarbeiter. Im Gegensatz zu den meisten anderen Mitbewerbern produziert und vertreibt Daedalic allerdings keine Free-to-Play sondern Mid- und Vollpreisspiele. Allerdings ist gerade in diesem Marktsegment der Konkurrenzdruck enorm groß. So werden etwa bei Steam, durch das beständig steigende Überangebot, Daedalic Produktionen kaum noch außerhalb von Sales Aktionen wahr genommen.

Quelle: Mediabiz/Gamesmarkt, Golem


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