# Neues Jugendschutzgesetz hält Einzug in Großbritannien

Pegi: Gewalt - Bild: Pan European Game Information (Pegi)Es ist soweit. Seit dem 30. Juli 2012 gilt in Großbritannien das Pan European Game Information (Pegi) System um Kinder und Jugendliche vor Gewalt, Sex und anderen – potentiell – problematischen Inhalten in Computerspielen zu schützen.

Händler müssen sich nun, beim Verkauf von Computerspielen, nach den Angaben des Pegi Systems richten. Verkaufen Sie Computerspiele an nicht durch das Pegi-System freigegebene Zielgruppen, so müssen sie mit Haftstrafen von bis zu sechs Jahren oder einer Geldstrafe von bis zu 5.000 britischen Pfund rechnen.

Unterschiede des Pegi und USK-Systems
Im Gegensatz zum deutschen USK-System gilt das, mittlerweile in 28 europäischen Ländern eingeführte, Pegi-System als zu Industrie freundlich. Werden Computerspiele bei der USK noch einem aufwendigen Prüfungsverfahren unterzogen, so reichen im Pegi-System die Angaben des Herstellers, die er mittels eines Online-Formulares einreichen kann. Sind keine erkennbaren Fehler enthalten, so gilt die vom Hersteller beantragte Altersfreigabe.
Kritiker bemängeln sowohl das Prüfverfahren als auch die Symbole, die sich neben der Altersempfehlung auf den Verpackungen befinden, da diese – ohne Anleitung – kaum zu verstehen seien.


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