# Deutscher Spielemarkt generiert 845 Millionen Euro Umsatz

Computergames. Und spielst du nicht hier, dann spielst du woanders. Bild: M.LipowskiDie Spieleindustrie hat im ersten Halbjahr 2012 in Deutschland mit PC-, Konsolen-, Handheld- und Mobile-Programmen sowie Online- und Browsergames rund 845 Millionen Euro erwirtschaftet. Der weltweite Spielemarkt hingegen dümpelt weiter vor sich hin.

Insgesamt wurden im ersten Halbjahr rund 35 Millionen Games verkauft. Das sollte einem dann schon etwas zu denken geben, da PC-Spiele rund zehn Prozent teurer geworden sind.

PC- und Konsolentitel
Im übrigen ist, so wie auch bei mir, der PC die beliebteste Plattform. Kein Wunder wenn man bedenkt, dass die meisten PC-Spiele binnen sechs Monaten enorm an Wert verlieren und zu einem Bruchteil des Erscheinungspreises – je nach Titel – erstanden werden können. Konsoleros hingegen haben die schlechteren Karten, da die Preise relativ stabil bleiben. Zwar wurden mit Konsolenspielen fast 300 Millionen umgesetzt, erwirtschaftet wurden jedoch circa sieben Prozent weniger Umsatz.

Mobilegames legen größtes Wachstum hin
Das war klar. Mit 10,8 Millionen abgesetzten Titeln wuchs der Umsatz um 40 Prozent auf 20,4 Millionen Euro wobei der Durchschnittspreis um 14 Prozent gesunken ist. Bei Handhelds hingegen betrug der Gesamtumsatz 83,5 Millionen, was ein Minus von 17 Prozent bedeutet.

Digitale Distribution: Steam und Konsorten
Vorab gesagt, halte ich nicht wirklich viel davon, Games via Download zu erwerben. Persönlich bevorzuge ich immer noch Spiele, deren Verpackung ich – nach Möglichkeit mit Spielbeschreibung (die lese ich immer noch) – dann im Regal anstauben lassen kann. Wie dem auch sei. Der Anteil der digitalen Distribution ist zwar im ersten Halbjahr auf 42 Prozent gestiegen, trotzdem werden immer noch 89 Prozent des Umsatzes mit Titeln erwirtschaftet, die in irgendeinem Konsumtempel stehen.

Die hier aufgeführten Daten stammen von Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU), der eine entsprechende Studie beim Marktforschungsinstitut GfK in Auftrag gab. Befragt wurden dabei rund 25.000 Deutsche MitbürgerInnen.


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